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Unsere Redakteure im November 2017

Unsere HOT Redaktion

Redakteure: Shanice Schatz, Florian Vaupel, Bastian Müller, Austen Arends, Kenny Stahlberg, Emilio Scheibner, Pauline Strohmeyer, Lysiane Pohle, Nico Buttstedt, Tobias Piotrowsky

Sekundarschule „Bertolt Brecht"

Redaktion HOT, Raum 201 

Eichsfeld 10

06237 Leuna OT Zöschen

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Alle Jahre wieder … bricht in unserer Familie das Weihnachtsfieber aus. Und das geht eigentlich schon Mitte November los. Papa rüstet unser Haus mit den 177 265 Glühlämpchen ein, denn er will den Wettbewerb um das schönste Weihnachtshaus in unserer Straße gewinnen. Ich glaube, in diesem Jahr wird er sich wohl mit dem zweiten Platz zufrieden geben müssen, denn die Speckmanns, unsere Nachbarn, kriegen über die Feiertage Besuch von ihren Verwandten aus den USA und die sollen sich doch wie zu Hause fühlen. Also hat Speckis Vater aufgerüstet auf 644 731 Lämpchen, vier blinkende Weihnachtsmänner im Vorgarten, dazu Rentiere, Wichtel, Elfen, eine riesige Krippe mit beweglichen Figuren und drei nickende Christkinder. Im Angesicht solcher „Pracht“ musste Papa einfach aufgeben. Und der Rest unserer Familie ist ihm sehr dankbar dafür. Mama nennt das Kunstwerk unserer Nachbarn eine Kasperbude und selbst unsere Omma meinte, sie hätte noch nie so viel Kitsch auf einem Haufen gesehen. Einen solchen hat unser Familienhund Hasso gestern mitten in die künstlerisch wertvolle Weihnachtskrippe der Speckmanns gelegt. Das war natürlich nicht nett von ihm, aber der Hund hat eben auch Geschmack. Natürlich hab ich alles schnell entfernt. Das Speckmann-Haus sieht so scheußlich aus, aber die USA-Verwandtschaft wird sich sauwohl fühlen.

Omma verbarrikadiert sich ab Mitte November immer in der Küche. Obwohl es überall Stollen zu kaufen gibt, gehört für sie zu Weihnachten die selbstgebackene Stolle. Die Mama hat mir erzählt, dass früher die Stollen immer in die Pakete für die liebe Westverwandtschaft kamen und dazu die wertvolle erzgebirgische Volkskunst. Dafür verschickten die verwandten Bundesbürger solche hochwertigen Dinge wie Backpulver, Margarine, Feinstrumpfhosen, Schokolade, Kaffee, über die sich die Ostverwandten wahnsinnig freuten. Den Tausch fand ich doch sehr ungerecht, aber die Mama hat mich belehrt, warum sie sich damals über solche Dinge freuen konnten. Papas Schwester, die Tante Wally aus Wuppertal, freut sich auch heute noch über die grandiose Stolle von Omma, weil es eben in Wuppertal diese Spezial-Omma-Stolle nicht gibt und die Wally sowieso nicht backen kann. Ich bin überhaupt nicht scharf auf ein Geschenk von Tante Wally. Doch! Das schönste Geschenk wäre, wenn die Tante und ihre nervige Tochter uns zu Weihnachten nicht besuchen würden. Aber das ist in diesem Jahr leider noch nicht entschieden.

Die jährliche Jagd auf den schönsten Weihnachtsbaum gehört natürlich auch zum Weihnachtsstress. Papa steht meist auf Selberschlagen. Da muss ich dann immer mit und die stundenlange Suche in der eiskalten Botanik ist echt ätzend. Dort gibt es zwar meistens Glühwein, der ein bisschen einheizt, aber ich bekomme ja immer nur die Kindervariante.

In meiner Schule wird wie bei euch fleißig für die Weihnachtsaufführung geprobt. In diesem Jahr spielen wir das Stück „Weihnachten bei Familie Krawunder“. Da geht es um den ganz normalen Weihnachtswahnsinn. Mieps und ich waren auch beim Casting und wir dürfen zwei Familienmitglieder spielen. Ich bin der Sohn Kevin Krawunder, der Weihnachten am liebsten abschaffen will. Mieps spielt den Onkel Jochen Krawunder, der sich Weihnachten immer bei seiner Familie durchfrisst. Ich finde das Stück toll, denn die zierliche Tabea Surbier aus der Parallelklasse spielt meine Schwester Priscilla Krawunder, die total auf Weihnachten steht und sich deswegen mit Kevin (also mit mir) ständig in die Wolle kriegt. Und wer sich außerdem noch mit wem wegen Weihnachten in die Wolle kriegt, zeigt unser Stück. Am Schluss der Handlung sitzt aber die Familie Krawunder ganz friedlich vor dem Fernseher und schaut den Weihnachtsfilm. Welchen? Das ist aber eine komische Frage! Natürlich „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“!!

Euch wünsche ich viel Spaß beim gleichnamigen Theaterstück und

                                                                                                       ein frohes Weihnachtsfest!

Schule aktuell

 

Projektwoche

Das war schon eine aufregende Woche vom 11. bis 15. November! Schule einmal ganz anders - Das kam bei vielen gut an! Jede Klassenstufe beschäftigte sich mit einem eigenen Projekt. Die Themen waren sehr weitgefächert: Olympiade / Arme Welt-Reiche Welt / Magnetismus / Geometrische Körper im Alltag / Globalisierung / Bertolt Brecht. Die Ergebnisse wurden am Freitag in der Turnhalle präsentiert und die konnten sich sehen lassen. Da sah man Power Points, Simple Shows, Gebasteltes, Konstruiertes, Gespieltes und mehr. Anschließend zum Tag der offenen Tür konnten sich dann die Gäste von den tollen Produkten dieser Projektwoche überzeugen. Was kam bei euch besonders gut an? Viele Schüler nannten die Gruppenarbeit, dass man selbst eine Arbeitsgruppe wählen konnte und dann gemeinsam am Ziel gearbeitet hat. Einige wünschten sich noch mehr Stationen und Experimente, andere lobten insbesondere das konstruktive Arbeitsklima. Letzteres konnte man im Schulhaus regelrecht spüren, denn trotz der offenen Räume und der Bewegung in den Fluren geschah das alles in einer angenehm ruhigen Atmosphäre. Da kann man nur sagen: Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Was uns aufgefallen ist!

Trotz der Ordnungsklassen jede Woche sieht es in einigen Schulhofbereichen recht schmuddelig aus. Papierchen auf den Wegen und dem Rasen, teilweise sogar ganze Frühstücksbeutel. Leute, muss das sein? Macht bitte die drei Schritte mehr zu einem der Abfallbehälter! Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt!

Dass Schüler Mützen, Schals und sogar Jacken und Pullover in der Schule vergessen, hat es schon immer gegeben. Meistens fällt es demjenigen dann doch mal auf, dass etwas fehlt und er begibt sich im Schulhaus auf die Suche oder meldet sich beim Hausmeister. Aber es gibt auch ganz Hartnäckige, die vermissen ihren Kram, sogar Jacken, wochenlang nicht! Momentan wandert ein Schal durch das Schulhaus von einer Sitzecke zur anderen, dann zum Treppengeländer und wieder zurück. Zuletzt lag das gute Stück in einem Papierkorb. Nur mal ein kleiner Tipp: Fundsachen nimmt gerne der Hausmeister entgegen!

Interview mit Frau Schmieding

 

Unsere neuen Redakteure Luca und Fabian trafen sich mit ihrer Klassenlehrerin mal außerhalb des Unterrichts für dieses HOT-Interview:

SZ: Seit wann arbeiten Sie als Lehrerin und warum haben Sie diesen Beruf ergriffen?

FS: Ich arbeite seit 2013 als Lehrerin und ich bin über Englisch zum Lehrerberuf gekommen. Ich wollte gerne etwas mit Englisch machen, aber Englisch auf Diplom war mir zu perspektivlos. Deswegen habe ich mich für das Lehramt entschieden. Jetzt bin ich sehr, sehr glücklich mit meiner Berufsentscheidung, weil ich jeden Tag diese wundervolle Sprache sprechen kann und das genau das ist, was ich machen möchte.

SZ: Was wollen Sie als Klassenleiterin mit Ihrer 5. Klasse erreichen?

FS: Ich möchte natürlich, dass wir uns alle immer gut verstehen, dass wir gut miteinander arbeiten können und immer ehrlich und respektvoll miteinander umgehen. Und dann möchte ich auch, dass meine Kollegen und ich die Klasse so gut begleiten können, dass alle die für sie bestmöglichen Leistungen erbringen können und langfristig unsere Schule mit dem für sie besten Abschluss verlassen.

SZ: Wo sind Sie zur Schule gegangen und welche Erinnerungen verbinden Sie mit Ihrer Schulzeit?

FS: Ich bin in Hamburg zur Schule gegangen. Ihr wisst ja, dass ich in Hamburg geboren und aufgewachsen bin. Ich war meine gesamte Schulzeit an einer Schule, in die ich eingeschult wurde und dann auch mein Abitur gemacht habe. Das war die Max-Brauer- Schule in Hamburg-Bahrenfeld. Meine Schulzeit war die meiste Zeit schön. Ich erinnere mich an unseren Schüleraustausch mit Frankreich in der 8. Klasse und eine England-Fahrt in der 12. Klasse. Unsere Fächer hießen ein bisschen anders. Ich hatte zum Beispiel kein Hauswirtschaft, dafür aber ein Fach, das hieß Arbeitslehre. Da haben wir zum Beispiel Sitzkissen genäht. Von der 2. bis zur 12. Klasse sind wir jedes Jahr weggefahren. In der 5. Klasse haben wir sogar zwei Klassenfahrten gemacht, das war schön. Na, so ein bisschen Schule mussten wir nebenbei auch noch machen (lacht).

Neues von Olli

Auch in dieser Sonderausgabe zum Tag der offenen Tür müsst ihr auf mein Statement nicht verzichten. Wer mich noch nicht kennt: Ich bin der Olli, gehe auch auf eine Sekundarschule, wohne mit meinen Eltern, meiner heißgeliebten Schwester Susi und der Omma in einem Dorf und mein bester Kumpel ist der Mieps. Mein Papa meint, ich wäre ein ganz passabler Schüler, das heißt, er kann sich eigentlich, was das Lernen betrifft, auf mich verlassen. Aber manchmal habe ich auch keinen Bock auf Schule, da muss ich mich ganz schön zwingen. Im neuen Schuljahr haben wir einige neue Lehrerpersönlichkeiten bekommen, weil drei von unseren altbekannten in den verdienten Ruhestand getreten sind. Zu den neuen Gesichtern gehört auch der Physiklehrer Herr Lichter, der unbedingt aus dem schönen Bayern zu uns wollte. Er heißt zwar wie der Fernsehkoch, ist aber überhaupt nicht so lustig. Wenn der genervt ist von unseren „Spezialisten“, wie Speckmann und Tecumseh Schmidt, dann spricht er immer schneller und wir verstehen nur noch Bahnhof. Ich habe ihn schon mal ganz sanft daran erinnert, dass wir dem Bayrischen Dialekt nicht so mächtig sind, da hat er mir gleich einen Tadel geschrieben, aber in Hochdeutsch. Den habe ich lieber der Mama vorgelegt, weil Papa bei solchen Sachen nicht so viel Einfühlungsvermögen zeigt. Mama musste sogar etwas schmunzeln beim Lesen der Lehrernachricht, aber mich hat sie dann strafend angesehen. Na, ich werde mich zusammenreißen, da kann sie sich drauf verlassen. Dann bekamen wir auch einen neuen Chef, nein eine neue Chefin, denn Frau Senkblei-Karsulke ist jetzt die neue Schulleiterin. Ihr Mann ist der berühmte Professor Senkblei-Karsulke- Coddelston, der aus Liebe zu seiner Frau von England nach Deutschland verzogen ist und ihren bescheuerten Namen angenommen hat. Das habe ich mal in einer Frauenzeitschrift beim Frisör gelesen. Die hatten dort nichts zu lesen für uns Männer. Dass unser alter Direx in den Ruhestand verabschiedet wurde, haben viele Schüler bedauert, denn den mochten wir ganz gerne. Warum? Der war zwar streng, aber auch gerecht zu uns Schülerpersönlichkeiten. Wie die Neue ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Jedenfalls ist sie auch nicht mehr ganz taufrisch, also eine erfahrene Lehrerpersönlichkeit. Tecumseh Schmidt, unser nach eigenen Worten „coolster“ Mitschüler hatte allerdings schon eine Audienz bei ihr, weil er wie so oft mit `ner Kippe auf dem Schulhof erwischt wurde. Das macht mir die neue Schulleiterin gleich sympathisch, weil ich Rauchen Scheiße finde und der Tecumseh ein überhebliches, uncooles Knallhorn ist.

Ansonsten ist alles beim Alten in der Schule. Die Lehrer hatten sich in den Ferien super erholt und legten gleich alle dermaßen los, ohne Rücksicht auf unsere zarten Schülerseelen. Die ersten Klassenarbeiten sind schon im Kasten. Meinem Kumpel Mieps gelang leider nicht so ein bombiger Start, denn er hat gleich die ersten Noten in Mathe und Englisch verhauen. Im Moment macht er eine schwierige Phase durch, denn seine Urlaubsbekanntschaft, eine Gerburg aus Borna will aus ihm ein Mitglied in ihrem Mittelalter-Verein machen, an dem ihre ganze Familie viel Freude hat. Der Mieps macht sich aber überhaupt nichts aus Mittelalter, mag aber die Gerburg und weiß nun nicht so richtig, wie er es ihr beibringen soll. Ich habe gleich zu ihm gesagt, dass er bei dem Vornamen doch hätte wissen müssen, dass das Mädchen aus dem Mittelalter stammt. Ich glaube, der Mieps ist zum ersten Mal richtig verliebt, aber in der Gegenwart und nicht im Mittelalter.

Meiner family geht`s gut. Nur manchmal gibt es Zoff mit Susi, die mit ihren 22 Jahren immer noch zu Hause wohnt und unsere Eltern der Meinung sind, sie sollte doch endlich selbstständig werden. Ein Schwager ist auch nicht in Sicht, aber da könnte ich ja mal nach einem Ausschau halten. Ich melde mich im Dezember wieder, vielleicht gibt es da schon Neuigkeiten zum Schwesterlein.   Macht`s gut!                 Euer Olli

Das aktuelle HOT – Interview mit Herrn Messinger

SZ: Sie sind jetzt einige Monate an unserer Schule. Wie haben Sie sich eingelebt und wie wurden Sie von Ihren neuen Kollegen aufgenommen?

HM: Ich habe mich sehr gut eingelebt, fühle mich hier sehr wohl an der Schule und meine Kollegen haben mich herzlich aufgenommen.

SZ: Wie würden Sie Ihre Klasse 5b beschreiben?

HM: Kurzum: Ein liebevoller, wilder Haufen voller Überraschungen.

SZ: An welchen Schulen haben Sie vorher gearbeitet?

HM: An der Mittelschule bzw. heutzutage Oberschule in Markranstädt und an der freien Sekundarschule in Großkorbetha.

SZ: Welche Fächer unterrichten Sie und welche waren Ihre Lieblingsfächer als Schüler?

HM: Ich unterrichte Deutsch, Sozialkunde und Methodenlernen und mein Lieblingsfach war früher Musik.

SZ: War Lehrer Ihr Traumberuf oder hatten Sie auch andere Berufswünsche?

HM: Eigentlich wollte ich immer Kinderarzt werden.

SZ: Was gefällt Ihnen am Lehrerberuf und was nicht?

HM: Mir gefällt am Lehrerberuf, dass es jeden Tag eine große Herausforderung ist, Jugendliche und Kinder in ihrem Leben voranzubringen und ihnen Wissen beizubringen.

SZ: Wer gehört zu Ihrer Familie und wo leben Sie?

HM: Ich habe eine Frau und drei Kinder und ich wohne in Markranstädt.

SZ: Wie verbringen Sie am liebsten Ihre Freizeit?

HM: Mit meiner Familie

SZ: Welche Meinung vertreten Sie zu der Umweltinitiative „Fridays for future“?

HM: Klimaschutz sollte uns jeden Tag beschäftigen.

 

SZ: Wie kann Ihrer Meinung nach jeder Einzelne umweltbewusst leben?

HM: Indem er darauf achtet, so wenig wie möglich Müll zu produzieren und die Natur zu achten.

Kurzfragen:

Was ist ihr …?

Lieblingsbuch: Harry Potter und „Das kunstseidene Mädchen“ von Irmgart Keun

Lieblingsfilm: Mein Lieblingsfilm ist die „Rocky“ - Reihe

Lieblingsmusikrichtung: Rockmusik

Lieblingsessen: Lachspasta

Lieblingssportart: Fußball und Bowling

SZ: Wir bedanken uns für das Interview!

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