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Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Sperrung auswirkt. Mehr Zeit werden die Schulbusse mit Sicherheit benötigen, was mit der geplanten Vollsperrung noch dramatischer werden wird.
Im Vorfeld wusste fast keiner der betroffenen Anlieger etwas davon. Der Ortsbürgermeister von Zöschen, ansässige Firmen, der Schulleiter und viele Anwohner erfuhren es durch den „Buschfunk“.
Man hatte es beim Bäcker gehört – da wurde aber schon die Baustelle eingerichtet.
Eigenartiger Weise oder vergessener Weise gab es von den Planern, Auftraggebern und Ausführenden keine Information. Ist ja auch nicht so schlimm, wann die Kinder in der Schule ankommen und wie lange sie unterwegs sind. Ob die Kunden zu den Firmen kommen usw. ist dann auch nicht ganz so wichtig, sonst hätte man ja vorher mal reden können.
Da ist dann aber das Überraschungsmoment nicht so groß und das war scheinbar einkalkuliert.
Zu diesem Schluss sind die Elternsprecherin Frau Siegmund und auch unser Schülersprecher Paul Kaufmann gekommen. Sowohl der Elternrat als auch der Schülerrat hatten auf die Zumutbarkeit für die Schülerinnen und Schüler und die Sorge um ausfallende Unterrichtszeiten in Briefen an die Beteiligten aufmerksam gemacht.
In den durchaus freundlich formulierten Antworten kam zum Ausdruck, dass ja alles schon geplant sei und es nicht anders ginge, eine Vollsperrung sei notwendig.
OK, wenig hilfreich für die Betroffenen. Ein wenig geriet da bei den Schülern das von der Schule vermittelte Demokratieverständnis ins Wanken nach dem Motto: „Beschwert euch mal, aber wir machen es trotzdem so!“
Die Vollsperrung ist dann ab dem 3. März geplant. Vielleicht ist es da schon wärmer. Die Wallendorfer Schüler können dann eine Wandergruppe nach Zöschen eröffnen und die Straße nutzen, die ist ja dann frei, weil keiner fahren darf und wenn der Radweg gebaut ist, kann man dann mit dem Fahrrad fahren. Die Merseburger Schüler haben Pech - sie müssen mit dem Fahrrad weiter die „Horkel-Borkel-Durchfahrt“ durch Tragarth auf der Dorfstraße nutzen, denn mit einem Radweg hat das ja nichts zu tun.
Vorsicht – nicht danach fragen, sonst kommt dort vielleicht die nächste Vollsperrung!
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Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 haben einen Abschluss in der Tasche.
Ein Drittel besitzt nunmehr einen erweiterten Realschulabschluss, ein Schüler einen Hauptschulabschluss und alle
anderen einen Realschulabschluss. Damit geht im 4. Jahr in Folge kein Schüler ohne Abschluss aus unserer Schule.
Landesweit beträgt die Rate der Schüler ohne Abschluss über 11 %!
Trotz Corona sind die Abschlüsse alle im normalen Bereich, sogar ein wenig besser - das E-learning hat gut funktioniert!
Liebe Lehrer, liebe Schüler, liebe Eltern, da haben wir alles richtig gemacht!
Das Ergebniss unterstreicht unseren Weg zur Gemeinschaftsschule ab dem kommenden Schuljahr.
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Wie schnell gehen doch 5 Tage vorbei. Gerade erst hatte die Projektwoche begonnen und schon ist sie um.
Viel zu kurz - nach 3 Tagen war man erst so richtig im Projektmodus. Es wurde viel gearbeitet und tolle Ergebnisse
sind entstanden. Aber wie zeigt man das den anderen am besten?
Auch das Präsentieren will gelernt sein und vor allen Schülern in der Turnhalle ist das ganz schön aufregend.
Es gab jede Menge Applaus - nicht nur für die Schüler, sondern auch für die Lehrer für die Vorbereitung und
Durchführung der Woche!
Na, dann bis zum nächsten Mal!
(Bilder: Ahne, Curth, Zimmermann, Amende, Stein, 18.03.2022)
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Klasse 10b in Zinnowitz
Abschlussfahrt – das heißt, letzte Klassenfahrt in der Schulzeit und somit ein besonderer
Höhepunkt. Uns zog es an die Ostsee, genauer gesagt in das Ostseebad Zinnowitz auf der
Insel Usedom. Voller Erwartung und froh, dass der Unterricht in der Schule mal eine Woche
Pause macht, stiegen wir am Montag in den Bus.
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Nachdem der Himmel sein schönstes Grau angelegt und voller Vorfreude fast eine Woche halb Europa mit sinnflutartigen Regenfällen überschüttet hatte, starteten die Klassen 10a und 10b zuversichtlich mit dem Bus nach Wien zu ihrer Abschlussfahrt. Mit Klängen von Falco stieg die Neugier auf die Donaumetropole Kilometer um Kilometer. Im Hotel angekommen grüßte das Grau des Himmels abermals freundlich von den Wänden.
Bei einer Stadtrundfahrt konnten sich die Schülerinnen und Schüler von den Prachtbauten inspirieren lassen. Statt Hochwasser gab es glücklicherweise nur Hundertwasser. Auf Sisis und Franz´ Spuren wurde mit einem Audioguide das Schloss Schönbrunn erkundet. Schloss Belvedere zeigte eindrucksvoll seine besten Kunstschätze. Klimts goldener Kuss wurde so für uns zum Sinnbild Wiens, eine reizende Dame mit Schmuck. Mit einem Schauspiel auf der Zunge kreierten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Schokoladentafeln im Schokoladenmuseum und genossen bisweilen anschließend nach einem Rezept aus dem Mittelalter einen „bitteren Trunk“. Eindrucksvoll wurden im Stephansdom reichlich 200 Jahre Bauzeit in dreißig kurzweiligen Minuten komprimiert. Dass Gastfreundschaft das A&O einer Unterkunft sein sollte, hatten die Mitarbeiter der gleichnamigen Unterkunft irgendwo in einer düsteren Seitenstraße anscheinend vergessen. Gut, dass das Abendessen bei Peter Pane in Windeseile die Bäuche satt und die Launen wieder sonnig stimmen konnte.
Mit viel Freude, schönen Erinnerungen, einem Hauch Wiener Melancholie und einer Träne im Knopfloch blicken wir auf unsere letzte gemeinsame Reise zurück und freuen uns, dass wir noch etwas Unterrichtszeit mit euch erleben und genießen können.
(Text und Bilder C. Maaß und S. Messinger)


